
Annaleen Lenaerts | Quatuor Van Kuijk
Einführungsgespräch 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Programm
Wolfgang Amadé Mozart: Streichquartett d-Moll KV 421
Claude Debussy: Danses sacrée et profane L. 103
Henriëtte Bosmans: Streichquartett (1927)
Gabriel Fauré: Impromptu Des-Dur op. 86 für Harfe solo
André Caplet: Conte fantastique für Harfe und Streichquartett (1923)
Eigentlich hatten sie vor, das Publikum der Meister&Kammerkonzerte Innsbruck im Dezember 2025 mit einem Programm von der Wiener Klassik bis zum französischen Impressionismus zu begeistern – durch den Ausfall eines Ensemblemitglieds kam es dann aber nicht dazu. Nun nehmen die Musiker:innen des Pariser Quatuor van Kuijk einen neuen Anlauf und eröffnen die Saison mit einem ähnlich konzipierten Programm in erweiterter Besetzung.
Mit dabei ist die Belgierin Anneleen Lenaerts, seit 2010 Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker. Gemeinsam interpretieren sie Debussys „Danses sacrée et profane“ und „Conte fantastique“ von André Caplet, das auf der Erzählung „Die Maske des Roten Todes“ von Edgar Allan Poe basiert.
Auch die davor platzierten Werke haben das Zeug dazu, den Zuhörenden ein Gefühl von Gänsehaut zu bereiten: Mozarts zweites „Haydn-Quartett“ aufgrund seiner Tonart d-Moll, dann das 1927 entstandene Streichquartett der Niederländerin Henriëtte Bosmans, deren Musik von den Nationalsozialisten wenige Jahre später als „entartet“ erklärt wurde und schließlich das Des-Dur-Impromptu von Gabriel Fauré, in dem ein traumartig-schwebender Klangraum durchschritten wird.


