Die Saison 2026|27
Meisterkonzerte 26|27
Zum Start der Meisterkonzerte gastiert am 21. Oktober 2026 das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung der gefeierten Dirigentin Marie Jacquot in Innsbruck. Mit im Gepäck haben sie Thierry Escaichs Konzert für Viola und Orchester „La Nuit des Chants“ und Camille Saint-Saëns Orgelsymphonie. Als Solist*innen sind Antoine Tamestit und Iveta Apkalna zu erleben. Im November kehrt das Royal Scottish National Orchestra zurück. Unter der Leitung von Thomas Søndergard darf sich das Publikum im 2. Meisterkonzert auf Mendelssohn-Bartholdys „Schottische Symphonie“ und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit der hochgelobten Pianistin Anna Vinnitskaya freuen. Am 16. Dezember 2026 wendet sich der Blick gen Norden, wenn die Meisterkonzerte das Estonian NationalSymphony Orchestra unter Olari Elts und Daniel Müller-Schott am Cello willkommen heißen. Das neue Kalenderjahr startet im 4. Meisterkonzert mit einer Grand Dame des Klaviers: Elisabeth Leonskaja gibt gemeinsam mit dem English Chamber Orchestra Mozarts Klavierkonzert „Jeunehomme“ zum Besten. Am 11. Februar 2027 beehrt dann das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung ihres Chefdirigenten Vladimir Jurowski das Innsbrucker Publikum. Vervollständigt wird dieses 5. Meisterkonzert von Julia Fischer, die mit Sibelius‘ Violinkonzert brillieren wird. Alte Bekannte kehren am 23. April 2027 zum 6. Meisterkonzert zurück: Die Kammerakademie Potsdam widmet sich Werken von Schubert, Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Jules Demersseman. François Leleux leitet das Ensemble und tritt zugleich als Solist an der Oboe auf – im musikalischen Dialog mit Starflötist Emmanuel Pahud. Den fulminanten Abschluss der Reihe bildet am 28. Mai 2027 eine Besonderheit: Vladimir Jurowski ist in dieser Saison gleich zweimal zu erleben und kehrt mit seinem zweiten Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, zurück. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 – ein ergreifender Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Saison.
Kammerkonzerte 26|27
Den Auftakt der Kammerkonzerte gestalten am 2. Oktober 2026 das Quatuor Van Kuijk und die Harfenistin Annaleen Lenaerts mit einem Programm, das von Mozart bis zu den französischen Impressionisten Debussy, Fauré und Caplet reicht. Im November ist das gefeierte Barbican Quartet zu Gast und bringt mit Mozart, Thomas Adès und Ravel drei Jahrhunderte in einen spannungsvollen Dialog. Im Advent begibt sich das Minguet Quartett auf eine kühne Reise durch die Musikgeschichte: von Bachs Contrapunctus über Schönberg und Strawinsky bis hin zu Brahms' leidenschaftlichem Streichquartett Nr. 1 in c-Moll.
Zum neuen Jahr kehrt das Brentano String Quartet zurück in den Großen Saal vom Haus der Musik Innsbruck. Auf dem Programm stehen Mendelssohn Bartholdy, der lettische Gegenwartskomponist Pēteris Vasks und Ludwig van Beethoven – drei Stimmen, die einander überraschend viel zu sagen haben. Im Februar begegnen sich mit Julian Kainrath und Lilya Zilberstein Violine und Klavier: Werke von Grieg, Brahms und Prokofjews farbenfrohe Suite aus „Romeo und Julia“ versprechen einen Abend voller Kontraste. Der März gehört der Einheit von Poesie und Musik: Ian Bostridge und Piotr Anderszewski widmen sich Schumanns „Dichterliebe“ und dem „Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine“. Ein Abend im Gedenken an den Genius Beethovens erklingt im April, wenn das Boulanger Trio mit gleich drei seiner Klaviertrios nach Innsbruck kommt. Den klangvollen Abschluss der Kammerkonzerte bildet am 19. Mai 2027 das Quatuor Hanson mit Werken von Schubert, Debussy und Beethoven – drei Meisterwerke als Finale einer Saison voller musikalischer Höhepunkte.
Die programmatische Reise
...führt von Bach und Mozart über Beethoven und Schumanns bis hin zu Brahms, Tschaikowsky und Sibelius – und endet mit der ergreifenden Sinfonie Nr. 9 von Mahler. Dazwischen findet sich mit Fauré, Caplet und Bosmans einiges zum entdecken und mit Schönberg und Strawinsky auch Werke der klassischen Moderne. Zeitgenössisches wird sich beispielsweise mit Thierry Escaichs Violakonzert „La Nuit des Chants" und in den Meditationen des lettischen Komponisten Pēteris Vasks finden.