
WDR Sinfonieorchester | Marie Jacquot | Antoine Tamestit | Iveta Apkalna
Einführungsgespräch 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Programm
Richard Wagner: Ouverture zu «Tannhäuser» WWV 60
Thierry Escaich: La Nuit des Chants, Konzert für Viola und Orchester (2018)
Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78 „Orgel-Symphonie“
Das WDR Sinfonieorchester hat ab der Saison 2026|27 eine neue Chefdirigentin: Die französische Dirigentin Marie Jacquot, die hierzulande längst keine Unbekannte mehr ist, da sie doch u. a. seit 2023|24 auch den Wiener Symphonikern als deren erste Gastdirigentin vorsteht.
Für ihr Debüt bei den Meister&Kammerkonzerten hat sich Jacquot für ein außergewöhnlich vielseitiges Programm mit gleich zwei internationalen Solist:innen zusammengetan. In der ersten Hälfte des Abends bildet Richard Wagners Ouvertüre zu „Tannhäuser“ mit ihrem Pilgerchor den Auftakt, bevor das 2018 entstandene Konzert für Viola und Orchester „La Nuit des Chants“ des französischen Komponisten Thierry Escaich erklingt. Inspiriert von Liedern des nordamerikanisch-indigenen Volks der Navajo, entspinnen sich darin archaische Klänge einer geheimnisvollen Schattenwelt. Den Solopart übernimmt mit Antoine Tamestit ein bereits mehrfach Innsbruck-erfahrener Weltstar an der Viola und zugleich Widmungsträger des Werkes.
In der zweiten Konzerthälfte steht Camille Saint-Saëns’ opulente „Orgel-Symphonie“ auf dem Programm. „Ich habe darin alles gegeben, was ich geben konnte … etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben“, so der Komponist selbst über sein Opus magnum. An der titelgebenden „Königin der Instrumente“ ist in unserem Meisterkonzert die lettische Ausnahmekünstlerin Iveta Apkalna zu erleben.


