Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Vladimir Jurowski | Julia Fischer - Meister & Kammerkonzerte Innsbruck
Julia Fischer © Sue Yang
Meisterkonzert

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin | Vladimir Jurowski | Julia Fischer

Dauer ca. 2 h, eine Pause

Einführungsgespräch 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

  • Donnerstag
    11.2.27
    19.30 Uhr
    Congress Innsbruck, Saal Tirol

Programm

Valentin Silvestrov: Serenade für Streichorchester (1978)

Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47

Peter Iljitsch Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Sie sind die Garanten für einen Konzertabend von großer emotionaler Spannweite: das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und ihr Chefdirigent Vladimir Jurowski. Wenn dann noch die Ausnahmekünstlerin Julia Fischer hinzutritt, deren Spiel für seine Intensität, technische Souveränität und musikalischer Tiefe bekannt ist, bleibt wohl kein Wunsch mehr offen.

Den Auftakt zum 5. Meisterkonzert bildet die Serenade für Streichorchester des Ukrainers Valentin Silvestrov, der im September 2027 seinen 90. Geburtstag feiernwird. In schwebenden Klangflächen und zarten Erinnerungsmotiven entfaltet sich eine Musik voller Melancholie und stiller Schönheit – ein meditativer Einstieg in den Abend.

Im Zentrum steht dann eines der beliebtesten Werke des klassischen Violinrepertoires: das Konzert d‑Moll op. 47 von Jean Sibelius. Zwischen nordischer Dramatik und lyrischer Innigkeit verlangt dieses Konzert höchste Virtuosität und Ausdruckskraft – eine ideale Bühne für Julia Fischers leidenschaftliches Spiel,

das sie im Rahmen der Meister&Kammerkonzerte zuletzt 2022, ebenfalls mit Jurowski und dem RSB Berlin an ihrer Seite, unter Beweis stellen durfte.

Den monumentalen Abschluss bildet die erschütternde Symphonie Nr. 6 h‑Moll op. 74 „Pathétique“ von Peter Illjitsch Tschaikowsky. Von existenzieller Tiefe geprägt, führt das zweifellos bekannteste unter den symphonischen Werken des Komponisten durch überwältigende emotionale Landschaften – von dramatischen Ausbrüchen bis zu einem berührenden, leise verklingenden Finale.

Besetzung