Programmveröffentlichung 2026/27 - Meister & Kammerkonzerte Innsbruck
Zur Übersicht

Programmveröffentlichung 2026/27

Pressemitteilung, 12.5.2026

Eine Saison zum Aufhorchen

Heute ist es so weit: Das Programm der Meister- und Kammerkonzerte 26|27 ist da – und es lässt aufhorchen. Die Saison verspricht außergewöhnliche Begegnungen mit der Musik in ihrer ganzen Bandbreite, von großen symphonischen Welten bis hin zur intimen Intensität des Kammermusikabends. Für beide Reihen gibt es wieder Abos, der Einzelticketverkauf startet am 10. Juni 2026.

Bei den Meisterkonzerten gastiert Vladimir Jurowski gleich zwei Mal in Innsbruck und bringt zwei der bedeutendsten Orchester des deutschen Sprachraums mit: das Bayerische Staatsorchester und das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Weitere Dirigent:innen wie Marie Jacquot mit dem WDR Sinfonieorchester und Solist:innen wie Julia Fischer, Antoine Tamestit, Elisabeth Leonskaja und viele mehr stehen zudem für das Höchste, was die internationale Konzertszene heute zu bieten hat. Die Kammerkonzerte stehen dem in nichts nach: Mit dem Barbican Quartet, dem Brentano String Quartet, Ian Bostridge und Piotr Anderszewski, dem Boulanger Trio und weiteren Gästen von Weltrang steht Kammermusik auf absolutem Spitzenniveau am Programm.
Eine Saison, die – beginnend im Oktober 2026 – mit 15 Konzertabenden einmal mehr den Beweis antritt, dass Innsbruck zu den klingenden Adressen Europas zählt.

Meisterkonzerte 26|27

Zum Start der Meisterkonzerte gastiert am 21. Oktober 2026 das WDR Sinfonieorchester unter der Leitung der gefeierten Dirigentin Marie Jacquot in Innsbruck. Mit im Gepäck haben sie Thierry Escaichs Konzert für Viola und Orchester „La Nuit des Chants“ und Camille Saint-Saëns Orgelsymphonie. Als Solist:innen sind Antoine Tamestit und Iveta Apkalna zu erleben. Im November kehrt das Royal Scottish National Orchestra zurück. Unter der Leitung von Thomas Søndergard darf sich das Publikum im 2. Meisterkonzert auf Mendelssohn-Bartholdys „Schottische Symphonie“ und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit der hochgelobten Pianistin Anna Vinnitskaya freuen. Am 16. Dezember 2026 wendet sich der Blick gen Norden, wenn die Meisterkonzerte das Estonian National Symphony Orchestra unter Olari Elts und Daniel Müller-Schott am Cello willkommen heißen. Das neue Kalenderjahr startet im 4. Meisterkonzert mit einer Grand Dame des Klaviers: Elisabeth Leonskaja gibt gemeinsam mit dem English Chamber Orchestra Mozarts Klavierkonzert „Jeunehomme“ zum Besten. Am 11. Februar 2027 beehrt dann das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter der Leitung ihres Chefdirigenten Vladimir Jurowski das Innsbrucker Publikum. Vervollständigt wird dieses 5. Meisterkonzert von Julia Fischer, die mit Sibelius‘ Violinkonzert brillieren wird. Alte Bekannte kehren am 23. April 2027 zum 6. Meisterkonzert zurück: Die Kammerakademie Potsdam widmet sich Werken von Schubert, Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Jules Demersseman. François Leleux leitet das Ensemble und tritt zugleich als Solist an der Oboe auf – im musikalischen Dialog mit Starflötist Emmanuel Pahud. Den fulminanten Abschluss der Reihe bildet am 28. Mai 2027 eine Besonderheit: Vladimir Jurowski ist in dieser Saison gleich zweimal zu erleben und kehrt mit seinem zweiten Orchester, dem Bayerischen Staatsorchester, zurück. Auf dem Programm steht Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 9 – ein ergreifender Schlusspunkt einer außergewöhnlichen Saison.

Kammerkonzerte 26|27

Den Auftakt der Kammerkonzerte gestalten am 2. Oktober 2026 das Quatuor Van Kuijk und die Harfenistin Annaleen Lenaerts mit einem Programm, das von Mozart bis zu den französischen Impressionisten Debussy, Fauré und Caplet reicht. Im November ist das gefeierte Barbican Quartet zu Gast und bringt mit Mozart, Thomas Adès und Ravel drei Jahrhunderte in einen spannungsvollen Dialog. Im Advent begibt sich das Minguet Quartett auf eine kühne Reise durch die Musikgeschichte: von Bachs Contrapunctus über Schönberg und Strawinsky bis hin zu Brahms' leidenschaftlichem Streichquartett Nr. 1 in c-Moll.
Zum neuen Jahr kehrt das Brentano String Quartet zurück in den Großen Saal vom Haus der Musik Innsbruck. Auf dem Programm stehen Mendelssohn Bartholdy, der lettische Gegenwartskomponist Pēteris Vasks und Ludwig van Beethoven – drei Stimmen, die einander überraschend viel zu sagen haben. Im Februar begegnen sich mit Julian Kainrath und Lilya Zilberstein Violine und Klavier: Werke von Grieg, Brahms und Prokofjews farbenfrohe Suite aus „Romeo und Julia“ versprechen einen Abend voller Kontraste. Der März gehört der Einheit von Poesie und Musik: Ian Bostridge und Piotr Anderszewski widmen sich Schumanns „Dichterliebe“ und dem „Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine“. Ein Abend im Gedenken an den Genius Beethovens erklingt im April, wenn das Boulanger Trio mit gleich drei seiner Klaviertrios nach Innsbruck kommt. Den klangvollen Abschluss der Kammerkonzerte bildet am 19. Mai 2027 das Quatuor Hanson mit Werken von Schubert, Debussy und Beethoven – drei Meisterwerke als Finale einer Saison voller musikalischer Höhepunkte.

Ticketinformationen und Abonnements

Abos für beide Konzertreihen gibt es beim Kassa & Aboservice im Haus der Musik Innsbruck (Universitätsstraße 1, Haupteingang Rennweg, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 52074-4, E-Mail: kassa@landestheater.at) und online im Webshop. Weitere Informationen auf meisterkammerkonzerte.at
Für alle unter 30 Jahren gibt es 50% Ermäßigung auf Abos und Einzeltickets.
Einzeltickets sind ab Mittwoch, 10. Juni, 10 Uhr an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Texte

PDF
Pressemeldung 2026-27.pdf PDF (644.84 KB)
Saisonprogramm 2026-27.pdf PDF (4.18 MB)

Alle Bilder und Filme stehen für redaktionelle Berichterstattung über unsere Veranstaltungen bei Angabe des Copyrights kostenlos zur Verfügung. Eine kommerzielle Nutzung oder Bearbeitung im Sinne einer Verfremdung oder inhaltlichen Veränderung der Bilder ist nicht gestattet.