Nils Mönkemeyer | William Youn - Meister & Kammerkonzerte Innsbruck
Nils Mönkemeyer © Irène Zandel
Kammerkonzert

Nils Mönkemeyer | William Youn

Dauer wird noch bekannt gegeben

Einführungsgespräch 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Programm

Robert Schuman: Adagio und Allegro As-Dur op. 70 (Fassung für Klavier und Viola)

Johannes Brahms: Drei Intermezzi op. 117

Albert Dietrich / Robert Schumann / Johannes Brahms: F.A.E. Sonate (1853), Sätze 1–3 (bearb. für Viola und Klavier)

Morton Feldmann: The Viola in My Life III (1970)

Johannes Brahms: Sonate Es-Dur op. 120 Nr. 2 für Klarinette (oder Viola) und Klavier

Nils Mönkemeyer und William Youn werden als Virtuosen gefeiert, die ihr Publikum mit wunderbar warmem Klang und großer Herzlichkeit berühren. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft, die sie zur kreativen Zusammenstellung zahlreicher Programme inspiriert hat.

Dass Freundschaften außergewöhnlicher Musiker:innen besondere Ideen hervorrufen können, bewiesen auch Johannes Brahms, Robert Schumann und Albert Dietrich: Diese hatten sich im Oktober des Jahres 1853 im Düsseldorfer Haus von Clara und Robert Schumann eine musikalische Überraschung für den in der Stadt konzertierenden Geiger Joseph Joachim ausgedacht. Ihre Idee bestand darin, gemeinsam eine Sonate mit einem aus drei Tonbuchstaben bestehenden Motiv zu komponieren, das sie aus Joachims Lebensmotto „Frei, aber einsam“ ableiteten und den Sätzen des Werks spielerisch zu Grunde legten.

In unserem Kammerkonzert wird eine Auswahl von Sätzen der F.A.E. Sonate von Brahms’ Drei Intermezzi op. 117 umrahmt. Davor und danach erklingen zwei im Original mit Horn bzw. Klarinette und Klavier besetzte Werke, die Mönkemeyer und Youn in der Alternativfassung mit Viola darbieten werden. Nicht zu vergessen: das dritte Stück des fünfteiligen Zyklus „The Viola is my Life“ von Morton Feldman, das „im Zusammenspiel von Klang und Stille einen trostlosen Zauber auf einer Ebene heraufbeschwört, auf der die Zeit irgendwie verändert, transformiert wird“.

Besetzung

Das sollten Sie auf keinen Fall verpassen: