7. meisterkonzert
BAMBERGER SYMPHONIKER

7. meisterkonzert
Di 28. Mai 2013, 20:00
congress innsbruck, saal tirol
einführungsgespräch um 19 uhr
jonathan nott dirigent
alina pogostkina violine
béla bartók
konzert für violine und orchester nr. 2
igor strawinski
„le sacre du printemps“
29. Mai 1913, Théâtre des Champs-Elysées in Paris: Die Uraufführung des Balletts „Le sacre du printemps“ von Igor Strawinski durch die Ballets Russes wird von Teilen des Publikums heftig abgelehnt, es kommt sogar zu Schlägereien. Vom „Massacre du printemps“ berichtete Ohren- und Augenzeuge Claude Debussy. Kein anderes Werk hat in der Musikgeschichte einen solchen Skandal ausgelöst. Strawinskis bitonale und rhythmisch ekstatische Komposition schockierte und eröffnete gleichzeitig der Moderne ungeahnte Entwicklungen. Hundert Jahre später, am Vorabend des Pariser Skandals: Die Bamberger Symphoniker lassen mit ihrem Chefdirigenten Jonathan Nott im Innsbrucker Congress die musikalische Revolution wieder Klang werden. Längst gilt „Le sacre du printemps“ als Meisterwerk der Orchestermusik, dessen Sprengkraft Nott noch unterstützen wird: „Die Musik muss alle Energie aufnehmen, die man selbst in sich trägt.“ Der Amerikaner hat die Bamberger an die orchestrale Weltspitze herangeführt. „Le sacre“ kombiniert das deutsche Spitzenorchester mit einem Geniestreich eines weiteren großen Erneuerers, Béla Bartók: Sein Violinkonzert Nr. 2 wird bei der russischen Geigerin Alina Pogostkina auf ihrer Stradivari bestens aufgehoben sein. „So jung, so glänzend, so musikalisch, perfekt und zugleich natürlich“, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“ über die St. Petersburgerin.