BLÄSER(PHIL)HARMONIE

3. KAMMERKONZERT

BLÄSER(PHIL)HARMONIE

Mo 5. Dezember 2016, 20:00

Konzertsaal des Tiroler Landeskonservatoriums

Einführungsgespräch: 19:00

3. KAMMERKONZERT


ENSEMBLE WIEN-BERLIN

KARL-HEINZ SCHÜTZ (Flöte)
JONATHAN KELLY (Oboe)
ANDREAS OTTENSAMER (Klarinette)
STEFAN DOHR (Horn)
RICHARD GALLER (Fagott)

 

 


ACHTUNG: Aufgrund eines ausgefallenen Flugs beginnt das Kammerkonzert heute voraussichtlich erst um 20:30 Uhr!

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Divertimento Nr. 3 für drei Bassetthörner KV 439b Nr. 11 bis 13
(Fassung für Oboe, Klarinette und Horn)

OLIVIER MESSIAEN

„Appel interstellaire“ für Horn solo
aus: „Des canyons aux étoiles ...“

BENJAMIN BRITTEN
„Pan“, „Niobe“ und „Arethusa“ aus „Six Metamorphoses after Ovid“ op. 49 für Oboe solo

BÉLA KOVÁCS
Hommage à Manuel de Falla für Klarinette solo

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Divertimento Nr. 3 für drei Bassetthörner KV 439b Nr. 14 bis 15
(Fassung für Oboe, Klarinette und Horn)

Pause

ALEXANDER ZEMLINSKY
Humoreske (Rondo) für Bläserquintett

GYÖRGY LIGETI
Sechs Bagatellen für Bläserquintett

ANTONÍN DVOŘÁK
Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerikanisches Quartett“
(Arrangement für Bläserquintett von ULF-GUIDO SCHÄFER)

Als im Jahr 1983 mehrere Bläsersolisten der Wiener und der Berliner Philharmoniker zum gemeinsamen Kammermusizieren im Rahmen eines Musikfestivals in Niedersachsen eingeladen wurden, schlug die Geburtsstunde für ein bis heute einzigartiges Ensemble: jenes von Wien-Berlin.

Seine Besetzung besteht stets aus Solisten der beiden berühmtesten Orchester des deutschsprachigen Raums. Zur Zeit sind es zwei Wiener (an Flöte und Fagott) und drei Berliner Philharmoniker (Oboe, Klarinette, Horn), die eine (phil)harmonische Einheit bilden. Tourneen führten das Ensemble Wien-Berlin um die ganze Welt. Die Klangkultur des Bläserquintetts erfüllt die bedeutendsten Konzertsäle und wichtigsten Festivals von Salzburg bis Luzern und Ravenna.

Die fünf Bläser entdecken auch für das Innsbrucker Publikum Raritäten. Wann bekommt man schon ein Quintett des Prager Komponisten Josef Bohuslav Foerster zu hören, einem Zeitgenossen Dvořáks, dem das Ensemble Wien-Berlin ebenfalls einen Platz im Programm widmet: mit einer Bearbeitung für Bläserquintett des populären „amerikanischen“ Streichquartetts. Pointiert wird es in den Bagatellen von György Ligeti und Alexander Zemlinsky zugehen. Und zum kleinen Mendelssohn-Saisonschwerpunkt in der Kammerkonzertreihe tragen die Wiener und Berliner Bläser mit der wohl berühmtesten Musik des deutschen Romantikers bei – der Musik zum „Sommernachtstraum“.



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